Stiftung Oberfeuer Preußeneck Eckwarderhörne

Ernst Tannen
Zum Leuchtfeuer 120
26969 Butjadingen
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Oberfeuer Preußeneck wurde für bundesweiten Wettbewerb nominiert

Das denkmalgeschützte Oberfeuer „Preußeneck“ in Eckwarderhörne ist eines von 27 Projekten, das für den bundesweiten Wettbewerb „Gemeinsam stark sein“ nominiert worden ist. Die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) ruft auf ihrer Homepage dazu auf, unter www.netzwerk-laendlicher-raum.de/projekte/wettbewerb2018/abstimmung noch bis zum 31. Oktober an der Abstimmung teilzunehmen. Die Sieger werden auf der Internationalen Grünen Woche 2019 in Berlin geehrt.

Das 1962 errichtete Oberfeuer ist der weithin sichtbare Teil der ehemaligen Richtfeuerlinie Eckwarden. Der im Deichkörper in Eckwarderhörne (Gemeinde Butjadingen/Landkreis Wesermarsch) stehende 44,75 Meter hohe Leuchtturm ist ein Bauwerk, das in seiner gediegenen Konstruktion mit vier schräg gestellten stählernen Stützen auf einen Sonderentwurf der Firma „Metall- und Holzbau Bremerhaven“ zurückgeht. Es zeigte zusammen mit dem Unterfeuer im Watt der Schifffahrt einen sicheren Weg durch das Jade-Fahrwasser nach Wilhelmshaven. Diese Richtfeuerlinie wurde mit der Inbetriebnahme des neuen Tiefwasserhafens „Jade-Weser-Port“ 2012 außer Dienst gestellt und durch die Richtfeuerlinie Jappensand ersetzt.

Nach mehrjähriger Restauration wurde der Leuchtturm 2017 als Aussichtsturm wiedereröffnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Er bietet von Plattformen in 18,40 und 34,50 Meter Höhe einen wunderbaren Ausblick auf den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Neben dem Turm steht das Maschinenhaus, das zu einem kleinen aber feinen Dokumentationszentrum umgebaut worden ist. Darin wird mit modernster Präsentationstechnik die Leuchtturm-, Regions- und Zeitgeschichte sowie die Kulturlandschaftsgeschichte von Jadebusen und Außenjade dargestellt.

Noch bis zum 4. November ist das seit 2011 unter Denkmalschutz stehende Ensemble mittwochs, sonnabends und sonntags von 16 bis 18 Uhr zu besichtigen, ab dem 11. November dann nur noch sonntags von 15 bis 17 Uhr.